Ein Gedankenspiel nahe der Realität

Deutschland hat eine Obergrenze für Asylsuchende eingeführt, ganz Europa ist bis weit nach Nordafrika hinein abgeriegelt.

Als die Starmoderatorin Nadeche Hackenbusch das größte der vielen Flüchtlingslager jenseits der Sahara besucht, erkennt der junge Lionel die einmalige Gelegenheit: Mit 150.000 Flüchtlingen nutzt er die Aufmerksamkeit des Fernsehpublikums und bricht zum Marsch nach Europa auf. Die Schöne und die Flüchtlinge werden zum Quotenhit. Während sich der Sender über Zuschauerrekorde und Werbemillionen freut, reagiert die deutsche Politik mit Wegsehen, Kleinreden und Aussitzen. Doch je näher der Zug rückt, desto dringlicher stellen sich dem Innenminister und den Deutschen zwei Fragen:
Was kann man tun? Und in was für einem Land wollen wir eigentlich leben?

„Die Hungrigen und die Satten“ ist eine Gesellschaftssatire, aktuell und brisant, radikal und von schneidendem Witz.

Timur Vermes Die Hungrigen und die Satten gebunden; € 22,70; Eichborn

Bestseller.