Morawa Leoben: 1 Buchhandlung – 11 Jahre – 1,5 Millionen Bücher

 

Seit 11 Jahren sind wir für die Leserinnen und Leser im LCS-Leoben da. 1,5 Millionen Bücher wurden in unserer Buchhandlung seit der Eröffnung verkauft. Es ist uns ein Anliegen, für Sie die richtigen Bücher vorrätig zu haben und Ihre Wünsche schnellstmöglich zu erfüllen.

Auf 200m² haben wir über 30.000 Titel lagernd und laufend verändert sich das Angebot.
Neue, interessante, spannende, lustige, informative, unterhaltende Bücher wählen wir für Sie aus und freuen uns, wenn Sie „Ihre“ Lieblingsbücher bei uns entdecken.

Wir im Team sind alle sehr unterschiedliche Leserinnen und Leser und können Ihnen so ein weites Feld an empfehlenswerten (weil selbst gelesenen) Büchern anbieten.

Wenn Ihr Wunschbuch nicht vorrätig ist, brauchen wir in der Regel nur 24 Stunden zum Besorgen. Falls Sie nicht die Möglichkeit haben, uns zu besuchen, senden wir Ihnen jedes Buch selbstverständlich portofrei zu.

In unserer Online-Buchhandlung www.morawa.at finden Sie jedes lieferbare Buch. Auch dort können Sie zwischen kostenlosem Versand oder Abholung wählen.

In unseren 11 Jahren im LCS haben wir knapp 300 Buchausstellungen und Büchertische an Schulen und Kindergärten durchgeführt, fast 50 Lesungen und Buchpräsentation in und um Leoben organisiert und tausende Leobener Schülerinnen und Schüler mit ihren Schulbüchern und Lernhilfen versorgt.

Wir freuen uns nun, mit „neuem“ Namen unserer Berufung folgen zu können, das richtige Buch für Sie zu finden!

Man liest sich, Ihr Team der Morawa-Buchhandlung im LCS-Leoben.

 

Harald Strasser empfiehlt:

„Das Verschwinden des Josef Mengele“ von Olivier Guez

Der französische Schriftsteller Olivier Guez beschreibt in seinem knappen, fast an eine Erzählung erinnerten Roman die Flucht und das Leben des Nazi- Kriegsverbrechers Josef Mengele, dem Todesengel von Auschwitz. Guez bedient sich einer nüchternen, aber dennoch rasanten Sprache und zeichnet Mengele am Beginn als Menschen der kaum zu solch schrecklichen Taten fähig ist und sich als Kulturmensch und Bildungsbürger gibt. Dieses Bild der Hauptperson ändert sich jedoch in den geschickt eingestreuten Rückblenden und in den späteren Stationen der Flucht in denen „Helmut Gregor“, wie er sich später nennt, sein wahres selbst zeigt.

 

Eva Kreidl empfiehlt:

„Der Sprengmeister“ von Henning Mankell

Henning Mankells Debütroman, der erstmals ins Deutsche übersetzt wurde, erzählt in 25 kurzen Kapiteln mit knappen Überschriften das ganze Leben von Oskar Johansson in den Jahren 1888 bis 1969. Als junger Mann wird Oskar bei einer Sprengung schwer verletzt. Seine Verlobte bricht ihm wegen seiner Entstellungen die Treue, und er heiratet Elvira, die Schwester seiner Freundin. Sie führen ein bescheidenes Leben, damit der knappe Lohn auch für die drei Kinder reicht. Oskar arbeitet zeitlebens als Sprengmeister weiter. Er wird Sozialist und glaubt an eine Revolution, die aber nie kommt. Im Hintergrund liest man über Industrialisierung, Arbeiterunruhen, Entstehen der Gewerkschaft, Sozialismus, Aufkommen der Arbeiterparteien, dem beständigen Verändern der Welt … und doch bleibt es für die Arbeiter und die Ärmeren so, wie Johansson schon zu Beginn des Buches sagt: „Alles hat sich verändert, nur nicht für uns.“

 

Michaela Probst empfiehlt:

„Gnädig ist der Tod“ von Gerhard Langer

 Michael Winter, Kriminalpolizist in Wien, ist zuständig für die schweren Fälle. Noch lässt ihn der letzte Fall nicht los und er versteht nicht, warum eine Mutter eine so grausame Tat begehen kann. Er zerbricht fast daran, jedoch wartet schon der nächste brisante Fall auf ihn. Ein ehemaliger Minister wird ermordet und mit einer Tasse Blut in seiner Hand gefunden. Zuerst war der ehemalige Minister der Liebling aller, aber durch einen Finanzskandal wurde er fallengelassen und im Windschatten seines Todes zieht ein Skandal heran. Eine neue Kollegin, interne Rivalitäten und die Politik machen Druck, für Winter wird es nicht leichter, hinter die Wahrheit zu kommen. Von diesem Debüt können Sie eine sehr spannende, knapp gehaltene Sprache erwarten. Ein mitreißender Thriller rund ums Politikgeschehen und Spannung bis zur letzten Seite.

 

Ingrid Lechner empfiehlt:

„Ein Bild von Lydia“ von Lukas Hartmann

Die Geschichte von Lydia Welti-Escher und Karl Stauffer-Bern – eine skandalöse Liebe in der Belle Epoque. Lukas Hartmann erzählt das Drama von Lydia Welti-Escher aus der Sicht ihres Dienstmädchens Luise. Die junge Frau wird Zeugin, wie ihre Herrin verzweifelt versucht, aus dem engen Korsett der damaligen Konventionen auszubrechen, und ein selbstbestimmtes Leben mit dem Mann ihrer Wahl zu führen. Doch die ‚bessere‘ Gesellschaft verzeiht so einen unerhörten Ausbruch nicht, schon gar nicht einer Frau. Man entledigt sich der Liebenden auf perfide Weise: sie steckt man ins Irrenhaus, ihn ins Gefängnis. Beide zerbrechen schlussendlich an ihren Träumen, Sehnsüchten und Nöten … Ein sehr berührendes Zeitgemälde, das einen mitnimmt in die Gedankenwelt und Lebensumstände zweier Frauen, aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, um die Jahrhundertwende.

 

Lea Koch empfiehlt:

„Der Preis der Lüge“ von Harlan Coben

Als Patrick und Rhys, die Söhne zweier wohlhabender Familien, plötzlich verschwinden, beginnt eine fieberhafte Suche. Wer könnte den Familien so etwas antun? Eine Lösegeldforderung trifft ein, doch dann wird es ruhig. Erst 10 Jahre später wird Patrick plötzlich gefunden, ohne seinen Freund. Warum versucht der Junge wieder zu flüchten und warum gibt er keinen Hinweis auf Rhys? Was ist damals vor 10 Jahren passiert? Myron Bolitar ermittelt in einem neuen Fall.Ein, wie gewohnt, spannender Thriller aus der Feder von Harlan Coben. Mit viel Liebe zum Detail schafft er auch hier, sehr lebendige Figuren und zieht den Leser so in eine Welt aus Lügen, Intrigen und zwei verzweifelten Familien.

 

Marc Wilding empfiehlt:

„Der Spielmann“ von Oliver Pötzsch

Dieser Roman hat mich ins Deutschland des Mittelalters entführt, wo ein Bauernsohn aus seinem langweiligen Leben gerissen wird und ein gewaltiges Abenteuer zu bestreiten hat.Faustus ist gezwungen sein Heim zu verlassen und trifft einen geheimnisvollen Magier, der Faustus in die Welt der Gaukler und der Magie einführt. Seine Reise führt ihn von Venedig bis nach Hamburg. Auf seinen Wegen erlebt er rätselhafte Dinge, trifft geheimnisvolle Menschen und begeistert mit seinen Gaukeleien die Massen. Oliver Pötzsch erzählt eindrucksvoll die Geschichte von Johann Faustus, lässt uns teilhaben an seinen Ängsten, seinen Abenteuern, seinem unstillbaren Wissendurst und fesselt bis zur letzten Seite. Binnen 2 Tagen habe ich diese atemberaubende Mischung aus Geschichte, Thriller mit einer Spur Fantasy verschlungen.

 

Romana Groß empfiehlt:

„Die Amerikafalle“ von Martin Amanshauser

Mein derzeitiges Lieblingsbuch ist „Die Amerikafalle“ von Martin Amanshauser aus dem Kremayr&Scheriau Verlag. Als Gastprofessor bereist er mehrere Bundesstaaten und erzählt vom Leben mit Familie in den USA. Der Titel ist eine persönliche Nahaufnahme vom „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“, außer man braucht einen Flaschenöffner. Das wird dann zur Staatsaffäre!Kritisch hinterfragt wird auch, wie es so aussieht, mit dem Unterschied zwischen Österreich und Amerika.

Lustig und nachdenklich. Die perfekte Mischung für gute Unterhaltung!

 

 

Unsere Lieblinge.